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Fetisch

Überraschende Erfahrungen

Seit über einem halben Jahr war ich mit Hendrik zusammen. Mit seinen dreiundzwanzig war er fast fünf Jahre älter als ich. Wir kannten uns kaum acht Tage, da musste ich mir von meiner Freundin sagen lassen: „Einen Mann in diesem Alter kannst du nicht länger hinhalten. Lass ihn ran, wenn du ihn nicht loswerden willst.“ Ich war überredet und erlaubte Hendrik in seinem hübschen Apartment den Jungfernstich. Es war so wunderschön, dass ich mich hinterher fragte, wieso ich so lange gewartet hatte. Oder hatte es das Schicksal gewollt, dass ich auf diesen Mann warten musste. Es schien bald so, denn wir waren sehr glücklich miteinander.

Eines störte mich an ihm. Er hatte auf der Festplatte seines Computers eine Menge nackter Weiber. Zufällig hatte ich ihn überrascht. Ich war auf der Couch nach einer himmlischen Liebesstunde eingeschlummert. Als ich erwachte, sah ich ihn vor dem Computer. Das nackte Fleisch auf dem Bildschirm machte mich sofort aufmerksam. Einmal hatte er nebenher bemerkt: „Was willst du. Es sind doch nur Bilder. Das hat mit uns überhaupt nichts zu tun.“
Trotzdem war es mir ein Pfahl im Fleisch. Immerhin brachte mich seine Vorliebe für geile Bilder auf eine Idee, was ich ihm ohne viel finanziellen Aufwand zum Geburtstag schenken konnte. Schließlich lebte ich noch immer von einer bescheidenen Ausbildungsbeihilfe.

Als ich meine Mama für Stunden außer Haus wusste, unterzog ich ihrem Wäscheschrank und der Kommode einer intensiven Musterung. Ich wusste, dass sie eine Menge süßer Dessous hatte und auch raffinierte Strümpfe und Strumpfhosen. Daran mangelte es mir leider. Meine Unterwäsche war recht bieder und Nylons waren für mich sowieso noch ein Fremdwort, weil ich wohl mit dreizehn oder vierzehn zum letzten Mal einen Rock getragen hatte. Mamas Bestände machten mich sehr zuversichtlich für meine Pläne. Ich wollte Hendrik als Geburtstagsgeschenk eine ganze Reihe scharfer Bilder von mir in seinen Speicher unterjubeln. Wenn er sich schon an nackten und halb nackten Weibern vergnügte, dann wollte ich wenigstens auch dabei sein. Beinahe wäre es schief gegangen, weil meine Mutter einfach nicht für längere Zeit aus dem Haus ging. Zwei Tage vor dem Termin hatte ich dann doch noch Glück. Mutsch begleitete den Papa auf einer Geschäftsreise. Schön, denn so konnte ich sogar über deren Schlafzimmer mit den supermodernen Möbeln und den großen Spiegeln am Schrank und an zwei Wänden verfügen. Sogar an der Decke war ein runder Spiegel angebracht. Seit einem Jahr allerdings erst, weil den Eltern wohl früher mir gegenüber keine Begründung dazu eingefallen wäre. So hatte Mama nur gegrient und bemerkt, dass sie ja schließlich noch nicht zum alten Eisen gehörten. Ich profitierte ein paar Wochen später auch einmal davon. Allein war ich im Haus und streckte mich nackt auf dem Ehebett der Eltern aus. Ich hatte wahnsinniges Vergnügen dran, meinen Körper von allen Seiten in den Spiegeln zu bewundern. So oft hintereinander hatte ich es mir noch niemals gemacht. Die raffinierte Optik stachelte mich immer wieder an.

Genau diese Kulisse wollte ich für die Bilder, die ich Hendrik zugedacht hatte. Für mich war es schon ein halber Geschlechtsakt, wie ich als schöne Eva herumhüpfte, um das Bettzeug nach meinen Wünschen zu richten und die elektronische Kamera auf dem Stativ einzurichten. Alles musste ich gut bedenken, um auch ordentliche Bilder zu produzieren.

Zuerst wollte ich mich in den roten Satindessous und schwarzen halterlosen Strümpfen ablichten. Ich war ganz verblüfft, wie mich die süßen Fetzen erregten. Ein irres Gefühl auf der Haut, das noch tief darunter ging. Mein blaues Wunder sollte ich noch erleben, als ich in die Strümpfe stieg. Durch Zufall erfuhr ich später, dass es echte Nylons waren. Es machte mich schon wahnsinnig an, wie sich das feine Gespinst über die Knöchel streichelte. Als ich die Waden verhüllte, hielt ich vor Überraschung die Luft an. Viel schöner als meine streichelnden Hände war es und beinahe, als wurde Hendrik mit seinen weichen Lippen über die Haut huschen. Als die Nylons fest auf den Schenkeln saßen und ich mich in den Spiegeln betrachtete, war ich überrollt. Ich konnte die Hand nicht bremsen, die sich unter das Satinhöschen schlich. Ich hätte nicht still sitzen oder still stehen können, wenn ich nicht augenblicklich mein Bedürfnis befriedigt hätte. Als ich keuchte und Mamas Höschen mit meinem Duft veredelte, schalt ich mir: „Schäm dich! Bist in guten Händen und machst es dir heimlich selber.“

Masturbiert hatte ich vor Hendrik natürlich schon öfter. Aber seit er mit mir schlief, glaubte ich es nicht mehr nötig zu haben. Nun erst besann ich mich wieder darauf, wie gut ich mich früher mit eigenen Händen und meinem kleinen Vibrator befriedigen konnte. Der Gedanke an den Vibrator war mir wie ein Stichwort. Ich lief in mein Zimmer und holte ihn. Fantastisch, wie er mich verwöhnte und irre, wie sich alles in den verschiedenen Richtungen spiegelte. Beim nächsten Orgasmus hatte ich keine Gewissensbisse mehr. Ich war mir aber vollkommen klar geworden, dass es diese Wäsche und die Nylons waren, die mich so aufgepeitscht hatten.
Endlich fand ich erst mal genug Abgeklärtheit, die ersten Fotos zu fabrizieren. Sicher war ich mir nicht, ob ich die Aufnahme mit dem sichtlich dunklen Fleck im Höschen wirklich in Hendriks Computer speichern würde. Das winzige Teil hatte ich ja auch bei der zweiten Aufnahme nicht mehr auf den Hüften. Ich hatte es zusammen mit dem Oberteil abgelegt. Schade, dass ich kein Video produzierte. Ich hatte so gute Ideen, mich ganz raffiniert zu entkleiden. Das tat ich auch, aber eben nur für die eigenen Augen. Fünf Bilder schoss ich von mir, als ich nur noch die Nylons auf den Beinen hatte. Ich berauschte mich selbst an dem Anblick, wie sich über den Spitzenkanten mein süßes Schneckchen ausnahm. Sorgfältig hatte ich zuvor das Schamhaar so gebürstet, dass sich der geheimnisvolle Schlitz zeigte und die dunkelbraune Kappe am oberen Auslauf natürlich auch.

Die nächste Serie machte ich ganz in Weiß. Eine niedliche Hebe versteckte kaum etwas von meinen süßen Äpfelchen. Keck streckten sich die Warzen über den Rand der Spitze hinaus und von den großen Monden war die gute Hälfte zu sehen. Der String war mehr oder weniger nur ein winziges Spitzendreieck, gehalten von drei Strippen, die durch die Leistenbeugen und durch den Po gingen. An den Strapsen befestigte ich die weißen Nylons. Die waren es wieder, die mich noch einmal in einen überraschenden Zustand versetzten. Obwohl ich mich gerade erst herrlich entspannt hatte, war mir schon wieder danach, dem aufkommenden Reiz zu folgen. Verblüfft fuhr ich mit beiden Händen über die bestrumpften Oberschenkel. Ich war mir nicht sicher, was mich mehr elektrisierte. Kam es von den Fingerspitzen, die sich an dem feinen Gewirke rieben, oder lief die Erregung ausschließlich über die zarte Haut meiner Schenkel. Jedenfalls machte es mich wie ein behutsames Petting von Hendrik an.

Bis alle ins Auge gefassten Bilder im Speicher der Kamera waren, hatte ich mich so oft befriedigt, dass ich mich ein bisschen dafür schämte. Ich war mir vollkommen sicher, dass dafür nur die Nylons und die neckischen Dessous verantwortlich gewesen waren.